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Die gespaltene Moderne. Aufsätze zur Kunst.

Von Werner Hofmann. München 2004.

14 x 22 cm, 192 S., 34 Abb., pb.

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Werner Hofmann zeigt in diesem Essayband, daß die Moderne nicht ein linear gedachtes Projekt darstellt, sondern sich in Ambivalenzen und Selbstwidersprüchen ereignet. Dabei riskieren es führende Köpfe der Malerei des 20. Jahrhunderts wie Picasso oder Duchamp immer wieder, in Niemandsländer vorzudringen. Bevor Kandinsky in »Gegensätzen und Widersprüchen« die neue Harmonie entdeckte, stellten schon Burckhardt, Nietzsche und Warburg die Auflösung des herkömmlichen Kunstbegriffs in Aussicht und spürten die Rückwendung zu den magischen Ursprüngen der Kunst auf. Daraus gewann die Moderne ihre offenen Umrisse, auf deren Vielseitigkeit seither die verschiedensten Deutungen eine oder mehrere Antworten suchen. Diese Deutungsoffenheit wird an den Thesen dreier großer Kunsthistoriker aufgezeigt, denen Hofmann sich verpflichtet fühlt: Julius von Schlosser, Hans Sedlmayr und Ernst Gombrich. Dieses Buch versammelt 16 zentrale Essays von Werner Hofmann.