DER FEINSCHMECKER Single Cask Whisky Edition 2013, 4 Fl. à 0.7 l

Art. Nr.: WS4SD7001
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Tot geglaubt und doch am Leben: Unsere Single Cask Whisky edition 2013, exklusiv und stark limitiert.

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Grundpreis: 356,79 €/l
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Westport 2004 highland

Farbe: Helles Bernstein mit rötlich-braunen Reflexen. 

Nase: Kräftiges, prononciertes Entrée, als regte sich der Geist des new make noch (der Alkoholgehalt dürfte nicht ganz unschuldig sein), zarter Rauch, dunkles Holz, frische Späne, dann Sherry- und („naturgemäß“ im Gefolge) Fruchtnoten (Rosinen, ein Beerenkompott, das etwas zu lange eingekocht wurde), immer recht hölzern grundiert. Im hintersten Winkel blitzen sporadisch gebrannte Mandeln auf, die mit dunklem Honig (Tanne) angereichert worden sind. 

Gaumen: Geradezu amtlicher Sherrycharakter mit dunkelster Schokolade, schwarzen, leicht angebrannten Rosinen (wie man sie vom Kuchenboden kennt, der eine etwas zu nachhaltige Bekanntschaft mit dem Backblech gemacht hat), Süßholz mit zart-bitteren „Inseln“. 

Finish: Mittellang bis lang, seriös bis dort hinaus, trocken und trocknend, überrascht am Ende des Tunnels mit einer flüchtigen Honignote. 

Fazit: Ein komplexer und, wir wollen’s nicht verschweigen, herausfordernder Whisky, der offensichtlich aus einem recht „lauten“ Fass stammt. Ein anfänglich kantiger, fast schroffer Glenmorangie.


Caol ila 2000 islay 

Farbe: Weißwein, sehr hell, fast vornehme Blässe. 

Nase: Deutlicher, dabei zarter Rauch, die Torfnote weniger ausgeprägt als erwartet, das Medizinschränkchen bleibt weitestgehend verschlossen, umso freigiebiger ist die Süßwarenabteilung: Zitronen- und Limettendrops, dazu Granny-Smith-Brausebonbons, elegante Honigsüße im Hintergrund (vergleichbar dem Effekt von Honig in frischem Minztee).

Gaumen: Mehr Torf, mehr Drops und Brause, die Mischung hat plötzlich mehr Tiefe und deutlich mehr Unterleib, immer noch (immer mehr!) bemerkenswert elegant, trotz oder Butter montiert ist. Dazu die fast schon klassische Grasigkeit nebst eher alpinen Kräuteraromen. Was fehlt (wir vermissen nichts, es sei der Vollständigkeit halber protokolliert), ist die häufig beschriebene Öligkeit. 

Finish: Mittellang, fast erfrischend, wunderbar zarter Rauch, lange präsent. 

Fazit: Vorzüglicher Caol ila, eines jener Fässer, das für eine Feis-Ileabfüllung geradezu prädestiniert wäre! Großartige Balance, geradezu verführerisch leicht trinkbar.


Glen Keith 1993 Speyside 

Farbe: Weißwein, grüne bis goldgelbe Reflexe. 

Nase: Ausdrucksvoller Birnenbrand, Marshmellows und Zuckerwatte, zarte zitrisch-süße Noten (Mandarine, dann, weniger zitrisch, Nektarine), Malz an (sehr apart und mächtig attraktiv) Wrigley’s Juicy Fruit. Nach einiger Zeit etwas grünere Noten. 

Gaumen: Birne und noch mehr Birne, als Saft, als „Fruchtzubereitung“ für die ganz Kleinen, Birnenmarmelade, betörend zarte Bitternoten (Marzipan und kandierte Grapefruitschale), dann wieder Frucht, genauer: Fruchtgummi - beginnend mit (wer hätte das gedacht?) Birne, Johannisbeere (weiß), dann Melone bis (neue Variante) Dosenananas. Finish: Mittellang, fruchtigmalzigsüß, ohne je aufdringlich zu werden.

Fazit: Fast schon unverschämt an genehmes easy drinking, verführerisch süßes Profil, das sich ganz prächtig entwickelt und von Minute zu Minute süffiger und doch gehaltvoller zu werden scheint.



Highland park 1980 orkney 

Farbe: Dunkles Gold bis Bernstein.

Nase: Für eine Blindverkostung absolut ungeeignet – geradezu nobles Sherryholz, Heidehonig, zarteste Rauchwölkchen, elegante Fruchtkomponente, dunkle Schokolade, Fudge –, da mehr als eindeutig: Highland Park, genauer: sherried HP at it´s best! 

Gaumen: Prächtige Sherryaromatik, dabei verblüffend frisch und lebendig. Englische Orangenmarmelade, die Blutorange von vorhin nun kandiert und in Schokolade getaucht, ein Crescendo in Sachen Gewürz – Ingwer, Zimt, Muskat, weißer Pfeffer bis Pfeffernüsse –, dann wieder etwas Frucht: Kumquats und noch unreife bis getrocknete Feigen, die dem Whisky trotz ihrer fast Parfüm artigen Leichtigkeit paradoxerweise(?) eine gewisse Gravitas verleihen. 

Finish: Sehr lang, großartig zweigleisig, hier Frucht und Honig, da Gewürze, Zartbitterschokolade und mehr als ein Hauch dry sherry. Das Tannin dazu: seidenweich. 

Fazit: Folgt man dem Kritiker Michael Jackson, der Highland Park so charakterisierte – Smoky and full-flavoured.


Destillerie Malts of Scotland
Herkunftsland Deutschland
Nettofüllmenge 2,8 l
Jahrgang 2004, 2000, 1993, 1980
Erzeuger Malts of Scotland