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Gestalten des Bösen. Der Teufel - ein theologisches Relikt.

Von Eugen Drewermann. Berlin 2022.

12,5 x 20,5 cm, 224 S., geb.

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Das Leid ist der Fels des Atheismus, hat Georg Büchner einmal geschrieben. Und tatsächlich, angesichts der Gewalt und Katastrophen in der Welt bleiben oft nur Wut, Verzweiflung und vor allem die Frage: Woher kommt das Böse? Dieser Frage geht Eugen Drewermann nach, blickt in die Geschichte und kommt am Ende bei der Gestalt an, die seit Jahrhunderten eine Antwort war: der Teufel. Er analysiert die Figur des Teufels und den Glauben an ihn und zeigt im Gespräch mit dem Journalisten Jörg-Dieter Kogel, weshalb der Teufelsglaube eine Projektion ist und was wir gewinnen, wenn wir ihn als überholtes Relikt betrachten. Drewermann zeigt, wie man das Böse »überlieben« und so den Menschen die Angst nehmen kann, die letztlich die Quelle des Leids ist.