Die kühlste und gleichzeitig kargste Lage im Besitz des Weinguts, wo die die Reben auf Kalksteinböden wachsen, der kaum Wasser speichert. Der Einfluss des Pfälzer Waldes ist hier spürbar, was Wind und nächtliche Kühle bringt. Die Trauben werden von Hand gelesen, im Weingut nochmals sortiert und entrappt. Die Maische vergärt spontan, mit natürlichen Hefen; Ausbau in neuen und gebrauchten Barriques. Der Spätburgunder hat von der Jury die höchsten und die niedrigsten Noten unter den 13 Test-Weinen erhalten. Das entspricht dem Stil des Hauses, denn Steffen und Andreas Rings zeigen Kante. Nach einem reduktiven Auftakt wird es »elegant und ätherisch«, so Juror Luca Beck. Für Maximilian Wilm hat der »Wein viel Druck und einen sehr gut integrierten Holzeinsatz, viele Facetten und viel Trinkfluss«; Testerin Elisabeth Neumüller notierte viele dunklen Noten und Anklänge von »trockenem Treibholz«. (*Alle Ergebnisse des FEINSCHMECKER Spätburgunder Cups 2026 unter https://www.feinschmecker.de/wein/spaetburgunder-cup-2026)