Der Eichberg liegt in der Gemeinde Oberrotweil und ist geprägt von schwarzem Vulkan, dem sogenannten Tephrit. Fritz Keller hat die Lage bereits im Jahr 1994 mit burgundischen Klonen bepflanzt. Der Pinot wurde 18 Monate lang in französischen Barriques mit 45 % Neuholzanteil von Friedrich Keller ausgebaut. Von allen Weinen des Spätburgunder-Cup-Finales wirkte dieser Wein am reifsten mit Anklängen von südlichen Rebsorten. Dicht verwoben, süß im Extrakt, saftig in der Frucht, »darunter dunkle Holzwürze, Nelke, Holzkohle« (Jurorin Elisabeth Neumüller) und zudem »Säure, Frische und Mineralität - in sich stimmig und balanciert« (Verkoster Christoph Raffelt). Ein Pinot, »der von einer warmen Lage und einem gleichzeitig sehr guten Winzerhandwerk zeugt« (Maximilian Wilm). (*Alle Ergebnisse des FEINSCHMECKER Spätburgunder Cups 2026 unter https://www.feinschmecker.de/wein/spaetburgunder-cup-2026)