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Der Pergamonaltar.

Von Volker Kästner, Huberta Heres. Darmstadt 2018.

24 x 24 cm, 80 S., durchg. farb. und s/w-Abb., geb.

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Der prächtig illustrierte Band bietet eine aufschlussreiche Einführung zum Pergamonaltar: zur antiken Überlieferung, der Architektur des Altars, der ursprünglichen Kultstätte, der Geschichte der Ausgrabung und Verbringung der berühmten Friese nach Berlin. Ausführlich erläutern die Autoren die Figuren der Friese und die Geschichte von Gigantomachie und Telephosfries. Der große Altar wurde unter König Eumenes II. in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. auf dem Burgberg der kleinasiatischen Stadt Pergamon errichtet. Er war 35,64 Meter breit und 33,40 Meter tief. Die von Westen auf den Altar führende Freitreppe hatte eine Breite von fast 20 Metern. Den Sockel schmückte ein Hochrelief, das den Kampf der Giganten gegen die griechischen Götter darstellte. Ein zweiter Fries an den Hofwänden des Altars erzählte die Legende von Telephos, einem Sohn des Herakles. Die Reliefplatten des Altars kamen ab 1879 nach Berlin, seit 1930 wurden sie im eigens dafür errichteten Pergamonmuseum auf der Museumsinsel gezeigt. Mit zahlreichen Zeichnungen, historischen Abbildungen und detailreichen Nahaufnahmen präsentiert der Band den Altar in angemessener Form.