Die beste Bordeaux-Weinkarte 2010
Zum dritten Mal hat DER FEINSCHMECKER – in diesem Jahr unterstützt von TEINACHER– den Wettbewerb um die beste Weinkarte in Deutschland ausgeschrieben. Diesmal wurde das beste Angebot an Bordeaux-Weinen gesucht
Die Jury war beeindruckt: Im Finale des Wettbewerbs um die beste deutsche Weinkarte 2010 – diesmal mit dem Augenmerk auf das Bordeaux-Angebot – standen etliche herausragende Listen zur Begutachtung an. In Karlheinz Hausers Hotel „Süllberg“, hoch über Hamburg und Elbe, mussten fünf Juroren über den Sieger entscheiden: die Sommelière Christina Hilker (Stuttgart, für TEINACHER), Master Sommelier Hendrik Thoma (Hamburg), der Rheingauer Gastronom Egbert Engelhardt, FEINSCHMECKER-Autor Ingo Swoboda (Eltville) und FEINSCHMECKER-Redakteur Dieter Braatz (Hamburg). Eine Vorjury hatte unter den von Restaurants und Hotels in Deutschland einge- sandten Weinkarten die 25 besten für das Finale ausgewählt. Diese Karten wurden nummeriert, kopiert und anonymisiert – damit keiner der Juroren wusste, wessen Weinauswahl er vor sich hatte.
Bewertet wurden neben der Anzahl der Bordeaux-Weine auf der Karte auch die Breite und Tiefe des Angebots, die Pflege der Jahrgänge und die Aktualität der Auswahl. Wobei durchaus positiv vermerkt wurde, wenn die jüngeren Jahrgänge von großen Bordeaux noch nicht zum Verkauf standen, sondern noch im Keller reiften. Wichtig war der Jury auch die übersichtliche Gestaltung der Karten: Kann sich der Gast leicht in der häufig mehrere Hundert Weine enthaltenden Bordeaux-Auswahl zurechtfinden?
Nach intensivem Kartenstudium und einer konzentrierten Diskussion stand nach gut drei Stunden der Sieger fest: Der Preis für die beste Bordeaux-Auswahl auf deutschen Weinkarten geht an das Restaurant „Schwarzer Adler“ in Oberbergen am Kaiserstuhl, dicht gefolgt von den Restaurants „Jörg Müller“ auf Sylt und „First Floor“ in Berlin. Des Weiteren vergab die Jury noch zwei Sonderpreise. Das Restaurant „Friedrich von Schiller“ in Bietigheim-Bissingen erhielt die Auszeichnung für den besonderen Schwerpunkt seiner Karte, eine tolle Auswahl an Weinen von Château Mouton Rothschild. Und das Wiener „Palais Coburg“ bekam einen Ehrenpreis für seine ganz hervorragende und vorbildliche Bordeaux-Karte – außer Konkurrenz, denn Restaurants außerhalb Deutschlands durften nicht mitmachen. Die Urkunden sind inzwischen an die ausgezeichneten Häuser verschickt worden. 
1. PLATZ In Sachen Bordeaux hierzulande unschlagbar: Fritz Kellers Restaurant
SCHWARZER ADLER in Vogtsburg-Oberbergen am Kaiserstuhl. Bei manchem Grand Vin kann man sogar noch ein Schnäppchen machen.  2. PLATZ Patron Jörg Müller sammelt seit drei Jahrzehnten mit großem Enthusiasmus Bordeaux. Im Restaurant JÖRG MÜLLER auf Sylt mit seinem großen Weinkeller profitierten die Gäste schon immer von dieser Leidenschaft.
 3. PLATZ Chefsommelier Gunnar Tietz pflegt den gut bestückten Weinkeller des Restaurants FIRST FLOOR im Berliner Hotel „Palace“. Auf seine Bordeaux-Auswahl (Haut Brion, Cheval blanc, Latour, Lafite, Mouton) darf er besonders stolz sein.
Die zehn Weinkarten mit dem besten Bordeaux-Angebot in Deutschland 1. Restaurant SCHWARZER ADLER, Vogtsburg-Oberbergen 2. Restaurant JÖRG MÜLLER im Romantik-Hotel „Jörg Müller“, Westerland/Sylt 3. Restaurant FIRST FLOOR im Hotel „Palace“, Berlin 4. Restaurant DIE INSEL, Hannover 5. Restaurant KRONENSCHLÖSSCHEN, Eltville-Hattenheim 6. Restaurant GUT LÄRCHENHOF, Pulheim 7. Restaurant FRIEDRICH VON SCHILLER, Bietigheim-Bissingen 8. Restaurant STAUFENECK im „Burghotel Staufeneck“, Salach 9. Restaurant BORDEAUX-STUBE im Ringhotel „Sonnenhof“, Lautenbach 10. Restaurant DOMHERRNHOF, Eichstätt Sonderpreis „Spezialgebiet“: Restaurant FRIEDRICH VON SCHILLER, Bietigheim-Bissingen
Das Restaurant hat eine großartige Auswahl Château Mouton Rothschild aus den Jahrgängen 1945 bis 2006 im Keller.  Sonderpreis „Beste Bordeaux-Auswahl“:
Restaurant PALAIS COBURG, Wien, Österreich
Ein phänomenales Angebot an Bordeaux-Weinen kann das Wiener Restaurant PALAIS COBURG vorweisen, dazu eine spektakuläre Raritätenkarte. Leider durften österreichische Häuser nicht am Wettbewerb teilnehmen, aber die Jury belohnt das vinophile Engagement mit einem weiteren Sonderpreis.
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