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Hamburger Food Market 2009: Noch größer, noch bunter
Beim 4. Food Market in der Hamburger Großmarkthalle vergnügten sich mehr als 35.000 Besucher an über 100 Ständen
Damit hatten weder die FEINSCHMECKER Redaktion noch die Mitveranstalter vom Großmarkt für Obst, Gemüse und Blumen gerechnet: Beim „4. Hamburger Food Market" waren am zweiten Tag, Sonntagnachmittag, alle knapp 1 000 Parkplätze rund um die Großmarkthalle belegt, auf den Zufahrtsstraßen musste die Polizei den Verkehr regeln. An beiden Tagen, so schätzten die Veranstalter abschließend, hatten mehr als 35 000 Besucher das bunte, höchst wohlschmeckende Treiben in der denkmalgeschützten Markthalle genossen. Besonders umlagert war dieses Jahr der roße Stand, an dem Mitglieder der Vereinigung „Feinheimisch“ aus Schleswig-Holstein Käse, Fleisch und Wurst aus traditioneller Herstellung nicht nur anboten, sondern auch von ihren Köchen zubereiten ließen. Kleine Köstlichkeiten zu günstigen Preisen gab es zudem an 25 weiteren Kochstationen, betrieben von jungen, unkonventionellen Restaurants wie „Atlas“, „Fillet of Soul“, „Juwelier“, „Mess“ und „Kleine Brunnenstraße 1“ wie auch von hanseatischen Spitzenküchen, etwa „Landhaus Scherrer“, „Piment“, „Küchenwerkstatt“, „Fischereihafen Restaurant“ und „Landhaus Flottbek“. Das Umland war diesmal mit Lokalen aus Pinneberg („Rolin“), Elmshorn („sette“) und Warnemünde („Der Butt“) vertreten – und mit zahlreichen hervorragenden Produkten: Honigspezialitäten aus Neumünster zum Beispiel, Schinken aus Hollenstedt, Käse aus Schwerin, Oster-Ohrstedt, Rellingen, Neubachenbruch und Oberndorf, Bismarckheringen aus Stralsund, Wurst aus Niebüll, Viöl und von Rügen, Nudeln aus Groß Grönau, Pilzen aus Helvesiek. Hingucker im bunten Markttreiben steuerten die Bauern von der Erzeugergemeinschaft Obst, Gemüse und Blumen e.G. mit ihren großen, prall gefüllten Ständen bei sowie die Blumenhändler und Floristen mit ihren üppigen Arrangements.
Zwei Tage reichten für die Besucher kaum, um an allen Ständen auch nur mal kurz zu schauen und zu kosten. Aber viele nutzten die Gelegenheit zum Einkauf – für das Wochenende oder gleich für die ganze folgende Woche.

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